Älter werden
Mit dem Älterwerden verändern sich Lebensumstände, Rollen und Perspektiven. Manches wird freier, anderes wird verletzlicher. Der Übergang in die Pension, gesundheitliche Veränderungen, Sexualität, der Verlust nahestehender Menschen oder neue familiäre Aufgaben können Fragen aufwerfen, die nicht immer leicht allein zu beantworten sind.
Psychotherapie kann in dieser Lebensphase einen geschützten Raum bieten, um Veränderungen zu sortieren, Abschiede zu betrauern, neue Möglichkeiten zu entdecken und den eigenen Bedürfnissen wieder mehr Aufmerksamkeit zu geben. Dabei geht es nicht darum, das Älterwerden zu beschönigen, sondern es bewusst und mit innerer Orientierung zu gestalten.
Mögliche Themen in der Psychotherapie im Alter
- Übergang in die Pension und Neuorientierung
- Veränderungen von Körper, Gesundheit und Selbstbild
- Sexualität, Nähe und Beziehung im Älterwerden
- Trauer, Verlust und Abschied
- Einsamkeit oder das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden
- neue familiäre Rollen, etwa als Großeltern oder pflegende Angehörige
- Rückblick auf das eigene Leben und offene Fragen
Manchmal entsteht gerade in späteren Lebensphasen der Wunsch, Vergangenes besser zu verstehen, Belastendes einzuordnen oder neue Formen von Beziehung, Selbstfürsorge und Lebensfreude zu finden.
Gemeinsam blicken wir in der Psychodramatherapie auf ihre Zeitachse: „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“
Wenn Sie sich in einer solchen Phase befinden, können wir im Erstgespräch gemeinsam klären, was Sie beschäftigt und welche Form der Begleitung für Sie passend sein könnte.